Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Joachim Brenner im „Förderverein Roma“ für Sinti und Roma aus Ländern wie Bulgarien und Rumänien. Sie leben in Deutschland, gerade in der Großstadt Frankfurt, oft unter schwierigsten Umständen, auch auf der Straße. Sie betteln, um irgendwie überleben zu können. Seit langem fordert der Förderverein vergeblich die Errichtung eines Kultur- und Gemeidezentrums für sie. Nötig sei eine bessere Versorgung der Menschen bei Gesundheit und Bildung. Ziel ist es, sie zu qualifizieren, um ihnen eine Bleibeperspektive in Deutschland zu verschaffen. In ihren alten Heimatländern auf dem Balkan werden sie oft brutal verfolgt.
Joachim Brenner setzt sich auch dafür ein, dass die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma endlich anerkannt wird. Viele von ihnen waren vom nationalsozialistischen Gewaltregime in Konzentrationslagern ermordet worden. Im Gespräch mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert wird er seine Vorschläge dazu erläutern und sich mit verbreiteten Vorurteilen auseinandersetzen.
Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen